Ausgabe 01 / 2016 - Dr. Herwig Kuczewski

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Informatives > Hausarztzeitung
 
Liebe Patienten,
 
wie Sie wissen, ist mir die Vorbeugung von Erkrankungen ein ganz wesentliches Anliegen. Im Oktober war ich wieder drei Tage auf der Jahrestagung der Akademie für Gesundheitserziehung .und Prävention, bei der ich mittlerweile im Vorstand bin. Aus der Fülle der aktuellen Informationen aus neuen Studien und der Forschung im Folgenden einige Punkte:
 
wesentliche Trends der letzten Jahre haben sich bestätigt:
 
Ernährung: Omega-3-Fettsäuren bieten als Entzündungshemmer bei vielen Erkrankungen Vorteile, und das praktisch ohne Nebenwirkungen. Von den heimischen Ölen sind Leinöl und Hanföl zu bevorzugen, ansonsten hochwertige Fischölkapseln. Die Tagesdosis an den entscheidenden Fettsäuren EPA und DHA sollte mindestens 1 g betragen. Als die giftigsten Fettsäuren werden die Transfettsäuren(TFS) angesehen, die besonders bei der industriellen Herstellung von Lebensmitteln entstehen. Im Haushalt entstehen TFS beim Braten mit pflanzlichen Fetten, die ungesättigte Fettsäuren enthalten. (zum Beispiel Sonnenblumenöl) Dieses ist gut geeignet zum morgendlich Entgiften, aber nicht zum Braten! Das günstigste Fett zum Braten ist Kokosöl. Sinnvolle Lebensmittel sind z.B. die kleinen, fettreichen Meeresfische wir Hering und Makrele, Wild und Walnüsse.
 
Die Daten zum Vitamin D werden immer umfangreicher. Alles geht in die gleiche Richtung: eine Vitamin D Zufuhr besonders im Winter macht für alle Jahrgänge sehr viel Sinn –besonders jetzt!!!!
 
Bei Stress und Bluthochdruck macht die höher dosierte Magnesium-Gabe mit etwa 400 mg Magnesium pro Tag eines organischen Magnesium-Salzes Sinn.
 
Unsere Böden sind sehr arm an Selen und Zink, hier gibt es eine ganze Reihe von Indikationen, gerade auch für zur Unterstützung unseres Immunsystems.
 
Die Testosterongabe beim älteren Mann wird in der Fachwelt sehr kontrovers diskutiert. Hier häufen sich aber die Ergebnisse, dass Männer, die eine nachgewiesen Testosteronmangel haben, länger und besser leben, wenn man diesen behebt.
 
Bei vielen, besonders älteren Menschen besteht ein Vitamin-B12-, B6 und Folsäure-Mangel. Dieser korreliert mit einem erhöhten Risiko für Demenz und Depression.
 
Seit der „Vollbremsung“ bei der Hormonersatztherapie für die Frauen in den Wechseljahren hat sich einiges getan. International wird diese Therapie mit bioidentischen Hormonen in niedriger Dosis wieder breit empfohlen, da sie viele langfristige Vorteile bietet.
 
Für die Impfungen gegen Grippe und gegen Pneumokokken ist jetzt höchste Zeit! Sie können jederzeit vorbeikommen und sich impfen lassen. Dr. Herwig Kuczewski
 
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